TID 2016

Option Istanbul

Berichte von 06/2016

Donnerstag, 30.06.2016 Wachau - km 2026

Nach einer Mittagspause in Melk haben wir jetzt die Wachau erreicht.
Heut zelten wir in Aggsbach-Markt.
Da die Donau hier auf einer Strecke von fast 60 km unreguliert fliesst, gibt es hier eine sehr starke Strömung bei der man so 16-17 km/h erreicht.
Morgen haben wir mit 23,5 km nur eine kurze Etappe bis nach Mautern. Es ist mir 30C schön warm, es ist aber gewittrig.

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Mittwoch, 29.06.2016 km 2058 Ybbs

Die 36 km Etappe über Grein nach Ybbs ist bei super Wetter 32 C und Sonne ohne Probleme verlaufen. In Grein gibt es ein sehenswertes Theatermuseum. Es ist eins der ältesten bürgerlichen Theater im deutschsprachigen Raum.

Die Strömung war trotz des Rückstau des Kraftwerks in Ybbs ganz gut, so dass man immer mit ca. 12 km/h unterwegs war.

Jetzt gibt es Essen, da es heute Abend einen Empfang beim Bürgermeister gibt.

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Dienstag, 28.06.2016 1. Etappe geschafft

Die erste Etappe nach Wallsee ist gut gelaufen. Bei einer Strömung von teilweise 10 km/h war diese Etappe trotz der der 2 Schleusen relativ einfach.
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Mit der Strömung schafft man mit dem Boot in der Spitze knapp über 18 km/h.
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Mal sehen wie es auf dem Rest der Strecke wird.
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Das orginellste Boot ist das Tretboot, das auch bis Mohacs mitfahren will.
Jetzt sitze ich hier am Donaualtarm und genieße die Sonne.
Gleich um 18h gibt es Essen.
Gestern in Linz gab es sehr leckere Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und Bier. Das ganze begleitet von einer Blaskapelle.

Morgen geht es 36 km nach Ybbs.

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Dienstag, 28.06.2016 Heute geht es los

Gestern bin ich gut in Linz angekommen. Das Boot ist startklar und das Zelt aufgebaut.
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Die Donau führt zur Zeit viel Wasser, sodass die Strömung ca. 6 km/h beträgt.
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Der Steg der Linzer Ruderer ist derzeit leider überspült. Das Einsetzen erfolgt deshalb an der obigen Rampe.

Heute geht es dann mit einer 39 km Etappe nach Wallsee los.

An das frühe Aufstehen werde ich mich wohl nicht gewöhnen. Die erste Schleusung ist um 10 h ca. 12 km von hier. Das heißt, dass man spätestens um 8.30h auf dem Wasser sein muss.
Folglich kann ich um 6.30h aufstehen.

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Sonntag, 19.06.2016 Das Boot ist getauft

 Am Donnerstag wurde das Boot vom Taufpaten Achim auf den Namen Boğaz getauft.

der Taufpate bei der Arbeit die Taufgesellschaft

 Den Bootsnamen „Achim“ konnte ich gerade noch verhindern wink.

Am Freitag ging es dann 1.000 km auf dem Anhänger nach Linz. Dort liegt das Boot jetzt unter Friedel und Franz beim „Eisenbahn Kajak und Ruderverein DONAU LINZ“ in der Bootshalle. Hier beim EKRV startet dann am 28. Juni mein Abenteuer TID mit der ersten 39 km Etappe nach Wallsee.

  ... ein schöes Plätzchen

Einen Großteil des Gepäcks habe ich schon mitgenommen und im Boot verstaut.

 

 

 

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Donnerstag, 09.06.2016 Bootstaufe am 16. Juni

Die Bootstaufe findet jetzt am Donnerstag, dem 16. Juni um 19.00h in der Juliusstraße statt!

Zur Zeit laufen die letzten Vorbereitungen, d.h. Ausbessern von 2 Löchern im Boot, Anpassen des Bootswagens und Umbau des Hängers. Die 2 Löcher im Boot, die durch den Bootswagens am Elbstrand auf Pagensand entstanden sind, sind schon fast nicht mehr sichtbar.

Hier eine kleine Dokumentation der Reparatur von Loch 1 - Loch 2 sieht fast genauso aus.

Freitag, den 17. Juni geht es dann mit dem Leihwagen nach Linz um Boot und einen Teil des Gepäcks zum dortigen Ruderclub zu bringen.

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Montag, 06.06.2016 Noch 21 Tage bis zum Start - zur 61. TID ab Linz

Am 27. Juni will ich in Linz meine Rudertour starten. Zuerst möchte ich mit der 61. Tour International Danubien (TID) die 2133 km bis ins Donaudelta rudern. Sollte ich dann noch Lust und Mut haben würde ich gerne über das Schwarze Meer bis nach Istanbul rudern. Das wären nochmal ca. 700 km entlang der Küsten Rumäniens, Bulgariens und der Türkei.

Die TID ist die längste Kanu- und Ruderwanderfahrt der Welt auf der Donau; sie wird seit 1956 jährlich veranstaltet. Ausrichter ist ein eingetragener Verein, der die Fahrt unter dem Dach der Kanuverbände der beteiligten Länder durchführt.

Die Tour ist eine Wanderfahrt mit Gepäck. Die jetzige Strecke beginnt seit 1969 (XIV. TID) immer Ende Juni in Ingolstadt. Sie führt durch die weiteren organisierenden Länder Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien sowie Rumänien und endet Mitte September nach 2.516 Kilometern in Sfântu Gheorghe (Rumänien) am Schwarzen Meer. In manchen Jahren wird in Teiletappen auch die obere Donau ab Donaueschingen bis Ingolstadt befahren. Seit der 54. TID 2009 gehört Rumänien offiziell der TID-Organisation an, seit 2012 auch Kroatien.

Die Zahl der Teilnehmer variiert von Jahr zu Jahr und auf den einzelnen Abschnitten, sie liegt im Durchschnitt im unteren dreistelligen Bereich.

Die Zielsetzung der Veranstaltung war von Beginn an gegenseitiges Kennenlernen, Akzeptieren des Lebens sowie der Kultur anderer Staatsbürger ohne Rücksicht auf ihre politischen, weltanschaulichen, religiösen oder ethnischen Unterschiede. Es sollten Freundschaften geknüpft, die Solidarität zwischen Wassersportfreunden und Bürgern unterschiedlicher Länder gestärkt und damit Freundschaft und Frieden zwischen den Völkern insbesondere der Donauländer gefördert werden.

Das höchste Gremium, die TID-Konferenz, beschließt Zeitplan, Teilnahmebedingungen, notwendige Maßnahmen und evtl. Satzungsfragen diskutiert und festgelegt. Ferner entscheidet die Konferenz über die Verleihung der TID-Auszeichnungen. Die offizielle Sprache der TID ist deutsch (Briefwechsel, Protokolle usw.).

Die von Land zu Land unterschiedlich hoch anfallenden Kostenbeiträge verstehen sich als ein symbolischer Beitrag für die Unterstützung der Organisationen, die in jedem Mitgliedsland auf Eigeninitiative und ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen sind.

Die Fahrt kann, nach vorheriger Anmeldung, an allen geplanten Zeltplätzen begonnen und beendet werden. Jeder kann sich den Zeitablauf der einzelnen Tagesetappen frei gestalten. Eine Führung auf dem Wasser findet nicht statt. Es sind Tagesstrecken zwischen 20 und 60 Kilometer zu bewältigen und dies unabhängig von den Witterungsbedingungen (Hitze, Regen, Sturm). Bei gesundheitlichen Beschwerden wird von der Teilnahme abgeraten. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine richtig zusammengestellte, komplette und qualitätsgerechte Ausrüstung. (Quelle: Wikipedia)

Zur Ausrüstung gehört auch der neue Row Vagabond 4.7.

 so sieht der Row VagaBond 4,7 aus !

Hier ein Video des Row VagaBond 4.7.

Den Rest der Ausrüstung stelle ich gerade zusammen und bin jetzt bei über 200 Einzelpositionen. Das Gewicht wird wohl so um die 45 kg betragen. Hier wird noch optimiert.

Die Tour beginnt ofiziell am 18.06. in Ingolstadt. Ich werde am 27. Juni in Linz bei Donau km 2133 (Ruder- und Kanu- Club Linz) dazustoßen. Den ersten Teil von Ulm bis Linz habe ich ja schon mit Aude berudert.

von hier sind es noch 2135 km bis zum Delta Aude vor dem Ruder und Kanu Club

Am 1. September soll über den St. Georgs Arm (einer der 3 Mündungsarme der Donau) bei Sfantu Gheorge das Schwarze Meer erreicht werden. Für die Strecke nach Istanbul habe ich mir wegen der Unwägbarkeiten des Schwarzen Meeres keinen festen Zeitplan gesetzt. Ich gehe davon aus, dass ich Istanbul Anfang Oktober erreiche.

Der Zeitplan und weitere Informationen finden sich auf der TID Seite

mehr Informationen zur TID und den genauen Zeitplan

Wer noch mehr über die Donau wissen will sollte sich die Arte Dokmentation.  Die Donau - Lebensader Europas - Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer ansehen.

En Name für das Boot wurde auch schon gefunden. Es heißt Boğaz und die Bootstaufe wird am 12. Juni stattfinden.

Der Bosporus (griechisch Βόσπορος „Rinderfurt“; türkisch Boğaz „Schlund“, bzw. Karadeniz Boğazı für „Schlund des Schwarzen Meeres“; veraltet „Straße von Konstantinopel“) ist eine Meerenge zwischen Europa und Asien, die das Schwarze Meer (in der Antike: Pontos Euxeinos) mit dem Marmarameer (in der Antike: Propontis) verbindet; daher stellt er einen Abschnitt der südlichen innereurasischen Grenze dar. (Quelle: Wikipedia)

 

Die Tests mit dem Boot habe ich jetzt mit 2 Löchern im Boot abgeschlossen. Hier muss der Bootswagen noch optimiert werden um solche Schäden in Zukunft zu vermeiden.

Hier die ersten Bilder vom Boot:

So verpack kam das Boot aus Stockholm an. Mit Achims Hilfe wurde es dann zum ARV Hanseat gebracht. Es wurden dann ein paar notwendige An- und Umbauten für Segel (Pacific Action) und Stromversorgung, Paddelhaken, ... vorgenommen.
Das fertig asugerüstete Boot sieht jetzt so aus:

 

Erste Versuche mit dem Segel auf der Elbe waren erfolgreich. Bei achterlichem Wind kann man mit dem 1,5 m² Segel schon ganz gut vorankommen. Gesteuert wird durch einseitiges Überziehen. Das Segel ist von Pacific Action http://www.pacificaction.com/ und kann gut im Boot bedient werden und schnell wieder verstaut werden.

Das Boot läuft ohne Segel mit Gepäck wie erwartet 7-8 km/h auf stehemdem Gewässer. Das Verhalten bei Wellen ist sehr gut. Dies konnte im Hamburger Hafen ausgiebig getestet werden. 

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