TID 2016

Option Istanbul

Berichte von 08/2016

Mittwoch, 31.08.2016 Am Schwarzen Meer  - km 0

Auf dem Schwarzen Meer waren wir nicht, da es heute Starkwind von 5-6 Bft. gab, aber wir waren an der Mündung.



Die Boote wurden gerade aufs Schiff verladen. Mit dem geht es dann zurück nach Tulcea. Von dort fährt ein Bus mit Anhänger zurück Richtung Deutschland.



Wir hatten eine sehr schöne Abschlussparty.

Morgen werde ich dann alleine loslegen. Da für  morgen immer noch starker Wind vorausgesagt wird, fahre ich über einen kleinen Kanal (Gârla Turceasa in eine Lagune. Ziel ist das ca. 40 km entfernte Gura Portitei.

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Dienstag, 30.08.2016 Wir haben es geschafft - Sfantu Gheorghe - km 4

Jetzt ist die letzte Etappe der TID vorbei und wir sind am Schwarzen Meer.



Da ich ja wegen des Aufenthaltes in Mahmudia 10 km mehr hatte, habe ich heute wieder 52 km gemacht und bin entsprechend kaputt.

Das Wetter war heute ganz angenehm und Ivo und ich haben uns viel Zeit gelassen.

Hier noch ein paar Eindrücke von der Landschaft. 


Das Ufer besteht fast nur noch aus Schilf. Da es hier keine Straßen gibt, wird alles über den Wasserweg transportiert. Die vielen Touristenboote machen gute Wellen.

 



Morgen um 10.00 h machen wir eine Ausfahrt Richtung Schwarzes Meer.

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Montag, 29.08.2016 Murighol - km 64

Einige andere und ich sind nicht bis Murighol gefahren, sondern in der Casa Teo in Mahmudia (km 85) abgestiegen.



Die Kilometrierung ist irreführend, da sich diese auf die längste Strecke bezieht. Es gibt aber überall Durchstiche, sodass wir mo oprgen nur 50 km bis Sfantu Gheorghe haben.

Heute bin ich nur 13 km gerudert. Die restlichen 15 km habe ich mich schleppen lassen. Razvan und Jürgen haben ein Boot angehalten, dass gerade ein  Canotcâ abgeschleppt hat. Canotcâ ist ein Kunstwort aus Canoe (Kanu) und Lotcâ, einer traditionellen rumänischen Bootsform. Diese werden hier im Delta für den wachsenden Ökotourismus eingesetzt. Die Rennen bei der Rowmania finden auch in diesen traditionellen Booten nachempfundenen Kanus statt.



Christian, unser Bootsführer, der im Bereich des Tourismus arbeitet hat uns dann bis Mahmudia mitgenommen.

Mahmudia ist für rumänische Verhältnisse sehr touristisch. Es gibt zwei sehr schöne kleine Hotels und einige Pensionen.



Da ich heute ja nicht soviel Sport gemacht habe, bin ich noch auf den letzten Hügel vorm Schwarzen Meer geklettert (ca   60 m hoch)  und habe mir die sehr schöne und weite Landschaft angeschaut. Wir sind jetzt auf ca. 14 m über Meeresspiegel.

Blick bis zum Meer.



Morgen startet dann die letzte TID Etappe!

Das Video über Tulcea ist jetzt von Razvan auch eingestellt und findet sich unter https://youtube.com/watch?v=3RsCOTOda94

 

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Sonntag, 28.08.2016 Tulcea - Ruhetag 

Tulcea ist das Tor zum Donaudelta. Von hier aus finden viele Exkursionen ins Delta statt.

Die Kleinstadt mit 70.000 Einwohnern am linken Donauufer macht einen netten Eindruck und bietet eine gute touristische Infrastruktur mit mehreren Hotels und Restaurants.



Die Rowmania Veranstaltung mit dem internationalen europäischen Triathlonwettbewerb für Junioren hat viele Leute in die Stadt gezogen.



Unsere TID Mannschaft hat auch an einem Mannschaftskanadier Wettbewerb teilgenommen, aber leider keine Chance auf der Kurzstrecke gehabt.Auf der Langstrecke hätte dies bestimmt anders ausgesehen.



Ein rumänischer Paddler Razvan der Sohn von Ion macht mit seiner Drohne beeindruckende Aufnahmen von der TID.

Ein Video hat er schon auf Youtube eingestellt.

https://youtube.com/watch?v=vYTE5spctrY

Einfach morgen  mal nach TID 2016 Romania und Tulcea suchen und sich unsere Einfahrt nach Tulcea anschauen.

Morgen geht es ins Delta. Nur noch zwei volle Paddel- bzw. Rudertage bis zum Schwarzen Meer. Über 2000 km liegen hinter uns.

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Samstag, 27.08.2016 Tulcea - SM 39

Wir konnten heute spät losfahren, da wir uns um 17.15h als komplette Gruppe kurz vor Tulcea treffen wollten. 



In Tulcea findet gerade ein großes Fest die "Rowmania" statt. Triathlon, Kanuwettbewerbe und Stadtfest.Wir sind aus diesem Grund geschlossen eingelaufen.

Alle Boote wurden rausgenommen und wir durften sogar zur Ehrung auf die große Bühne. 



Einige wurden auch vom Fernsehen interviewt.



Anschließend ging es dann relativ spät auf den TID Zeltplatz. Einige, ich auch, sind ins Hotel. Morgen ist Ruhetag!   - der tut auch Not.

Die heutige Strecke entlang der Grenze zur Ukraine war nicht sehr interessant, aber wir hatten unserem Spaß.

Ab und zu sah man auch mal einen Wachturm.

Das beste war die mobile Müllentsorgung nach dem Fest. Die Rauchgasentgiftung könnte allerdings noch verbessert werden.



Der erste nördliche Mündungsarm der Donau ist schon abgezweigt. Das Wetter war um die 25 °C mit aufgelockerter Bewölkung

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Freitag, 26.08.2016 Luncavita - SM 62

Wir sind gegenüber der Ukraine mitten im Nichts. Da es hier anscheinend keinerlei touristische Infrastruktur gibt ist unser Platz entsprechend. Es gibt immerhin fließendes Wasser aus einem alten Feuerwehrwagen.



Bein Essen hatten wir heute die Qual der Wahl zwischen Fischsuppe und Bohnensuppe.

Es gibt aber auch Cevapcici und jaltes Bier, sowie Wein.

Die heutige  Strecke war wieder sehr anstrengend. Wenn man losfährt und dann mal nach 2h überschlägt, dass man noch 7h braucht, ist das unwahrscheinlich motivierend. Die Hochrechnung war leider richtig. 9 h für 51 km ohne Pause im Boot. Der Gegenwind auf den ersten 30 km war wie die vergangenen Tage ca. 3-4 Bft. Die letzten Kilometer hat die Donau, dann aber ihre Richtung geändert, sodass wir noch Seiten- und Rückenwind hatten. Das hat  den Schnitt nach oben getrieben.

Die 600m die Moldawien an der Donau hat, haben wir auch problemlos passiert. Jetzt haben wir auf dem linken Ufer den 10. Donauanrainer, die Ukraine. Unterwegs hatten wir sogar eine mobile Passkontrolle der rumänischen Grenzpolizei.



Gerade hatten wir noch Volkstanz und jetzt Volksmusikdisco.



Die Kilometrierung hat jetzt von km auf Seemeilen (SM) gewechselt.Die Schiffe sind jetzt auch seegängig.

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Donnerstag, 25.08.2016 Braila - km 172

Wir sind jetzt in der drittgrößten Stadt Rumäniens (ca. 300k Eiinw.) mit dem zweit größten Hafen Rumäniens.


Da wir heute wieder eine sehr schwierige Etappe hatten, kann man von der Stadt leider nicht so profitieren. Ich habe mich aber in einem Hotel einquartiert, da ich nach 8,5 h im Boot (49 km) und der Rampe keine Lust mehr auf Zelten hatte.

Endlich habe ich im Restaurant mal wieder Nudeln essen können.

Der Wind war heute mit 4 Bft. immer noch recht stark und er kam direkt aus Norden,  unserer derzeitigen Fahrtrichtung. Die heutige Strecke war etwas eintönig, rechts und links fast nur Wald. Ab und zu mal ein paar Fischerboote. Die Dörfer befinden sich leider alle einige km von der Donau weg.



Morgen soll es Wind der gleichen Stärke geben, aber dafür ist die Etappe 55 km. - mal sehen.

Dass Wetter ist mit Temperaturen um die 25°C ganz angenehm.

Diese kleine Schildkröte schwamm heute mitten in der Donau.

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Mittwoch, 24.08.2016 Stancuta - km 221

Wir sind wieder im Nirgendwo. Das ganze ist sehr spartanisch aber nett organisiert.



Die Fahrt war von den Bedingungen genauso  "beschissen" wie gestern, nur nicht so abwechslungsreich.

Es gab die ganze Zeit starken Gegenwind und Höhe Wellen. Fur die 31 km habe ich ohne nennenswerte Pause 6,5 h gebraucht.Due meisten anderen sind auch ziemlich erschöpft und lagen un 9h im Bett, da wir morgen 49 km unter ähnlichen Bedingungen haben.

Das Wetter war nach den starken Gewittern heute Nacht, bewölkt, aber trotzdem warm..

Hier auf dem Platz gab es sogar die Möglichkeit etwas einzukaufen. Duschen gab es keine, aber dafür gibt es ja die Donau.

Die ist hier allerdings stark mit Plastikflaschen überfrachtet. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf.



Die frisch zubereitete Fischsuppe war sehr lecker.

Die hier wären aber bestimmt auch lecker.

 

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Dienstag, 23.08.2016 Harsova - km 251

Der Tag fing mit einem schönen Frühstück am Strand gut an. Der Fotoapparat scheint auch wieder zu funktionieren, obwohl das Display von innen beschlagen ist.



Um 10.00 h bin ich gestartet und um 11.00 h begann bei schönstem blauem Himmel ein Wind besser gesagt ein Sturm der Windstärke 5 Bft aus NNW zu blasen. Ich habe dann für die 41 km 9 h gebraucht und war um 19.00 h pünktlich zur Hühnersuppe am Platz. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, aber so richtig konnte man sich darüber nicht freuen.


Der Platz ist auch wieder sehr provisorisch. Es gibt 2 Dixie Klos und einen Tankwagen mit Wasser. Das ganze wird von der Gendarmerie bewacht.Selbst ich musste nein Boot noch 3m neben das Zelt hochtragen, da es wohl zu gefährlich ist es am Wasser liegen zu lassen.

Hier noch die Schlangenfotos von gestern.

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Montag, 22.08.2016 Seimeni - km 292

Habe mich etwas über die 37 km gequält, da ich keine große Lust hätte.

Heute morgen war das Wetter noch super, aber gegen 17 h bin ich 5 km vor dem Ziel in ein schweres Gewitter gekommen.

Gegen- bzw. Seitenwind hatte man die ganze Zeit.

Auf den ersten 30 km der Strecke gab es nur eine Ortschaft mit einem kleinen Lädchen in dem man seinen Lebensmittel-  und Getränkevorrat mal wieder auffüllen konnte.

In Cernadova (km 299) zweigt ein  64 km langer Schifffahrtskanal zum Schwarzen Meer nach Constanta ab. Dies ist ca. 400 km kürzer als der Weg über Donau und Schwarzes Meer. In Cernadova gab es auch wieder zwei Brücken. 

Der Fotoapparat hat anscheinend seinen Geist aufgegeben, deshalb kann ich die Fotos von den Wasserschlangen leider nicht einstellen. Muss ich mir morgen mal im hellen anschauen.

Die sanitären Verhältnisse entsprechen mittlerweile denen beim wilden Zelten. 1 Toilette und Dusche für ca. 70 Leute. Ich liege wieder auf einer Insel gegenüber vom Lager, da es mir dort wieder zu schlammig war. Bin gerade mal zum Suppe ( Bohnensuppe) essen und Bier trinken rüber gerudert.

Zur Zeit regnet und gewittert es immer noch.

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Sonntag, 21.08.2016 Dunareni - km 329

Musste heute um 6.45 h aufstehen. Um 7.00 h wurden die Pässe eingesammelt um von den bulgarischen Behörden kontrolliert zu werden. So gegen 7.30 h wurden dann die Pässe verteilt und wir konnten die 800 m auf die rumänische Seite übersetzen um dort erneut kontrolliert zu werden. Diese ganze Prozedur hat sich dann bis ca. 10.30h hingezogen, sodass die TID um 10.45h bei ca. 32  °C endlich starten konnte.

Wir hatten ja noch die 46 km bis Dunareni vor uns.Die ersten 24 km bin ich noch mit einem 12 km/h Schnitt (2-3 km/h Strömung und Gegenwind) mit Mathis einem Bremer Kanuten mitgefahren. Dann verließen mich aber meine Kräfte. Nach 5h habe ich dann Dunareni erreicht.Unterwegs gab es ausser Wald, Hügeln und Ziegen und ein paar Urlaubern nichts.



In Dunareni hat die lokale Bevölkerung in einem Pappelwäldchen eine Fischsuppe gekocht und kalte Getränke, sowie Tische und Bänke bereitgestellt. Auf dem Platz gibt es weder Dusche noch Wasser. Der Ort ist ca. 2 km entfernt.



Ich und einige andere zelten auf der Sandbank gegenüber, da es dort nicht so schlammig zum aussteigen ist. Es ist ein sehr romantisches Plätzchen.



Überraschend war die Anzahl an Pferdefuhrwerken.Auf dem Platz gab es alleine 3 Stück. Es ist ein beliebtes und günstiges Verkehrsmittel in Rumänien und Bulgarien.

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Samstag, 20.08.2016 Silistra - km 375

Gestern Abend hatten wir noch ein nettes 3-gängiges Abschiedsessen, da viele Bulgaren in Silistra die TID beenden. Das Essen ist dann in eine nette Pool Party übergegangen. 



Die heutigen 21 km konnte man ja entspannt angehen. Bei angenehmen 30  °C vorbei an Inseln und Sandbänken und einem Wrack. 



Es gibt auch viele Fischer. Die Ausstiegsstelle ist aber relativ schlammig gewesen.



Auf der rumänischen Seite ist jetzr alles schwarz, aber das Gewitter scheint vorbei zuziehen.



Die Stadt ist relativ klein und macht einen gepflegten Eindruck. Silistra hat in den letzten Jahren fast 50.000 Einwohner verloren und hat jetzt nur noch 20.000 Einwohner.



Morgen ist frühes Aufstehen angesagt, da die bulgarische Passkontrolle um 7h stattfindet. Anschließend müssen wir dann auf die rumänische Seite zur rumänischen Passkontrolle. Das ist Eutopa!  Nach 1 km ist dann auf beiden Flußseiten Rumänien.

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Freitag, 19.08.2016 Vetren - km 396

Heute Nacht gab es 2 Gewitter mit kräftigen Regen. Bei der Abfahrt war es bedeckt, später kam bei 30 °C noch die Sonne raus.Die gesamte Strecke hatten wir Gegenwind aus NO , aber trotzdem noch um die 3 km/h Strömung.

Wieder gab es viele Inseln und Sandbänke.

 

Auf dem linken rumänischen Ufer gab es zuerst alte Werften und dann fast nur Pappelwald.

Die serbische Seite ist ein bißchen abwechslungsreicher, da es noch ein paar Hügel und etwas Auwald gibt. Ansonsten gibt es auch viele Pappeln.

Hier bei uns läuft gerade das Folkloreprogramm anschließend gibt es den Abschiedsabend von der bulgarischen TID Strecke.



Morgen haben wir nur 21 km nach Silistra.

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Donnerstag, 18.08.2016 Tutrakan - km 432

Gestern Abend hatten wir noch ein Gewitter, dass viele von uns zu nächtlichen Aktivitäten verleitet hat. Auch ich musste mein Boot noch etwas höher ziehen und mein Zelt befestigen. Hier ein Bild der Morgendämmerung.



Die 31 km haben wir bei Bewölkung und LPetwas leichtem Regen bei 25 °C problemlos bewältigt. Einkehrmöglichkeiten gab es keine und die Strände sind wegen des relativ hohen Wasserstands rar gesät.

Tutrakan ist ein kleines Städtchen ohne großen Charme. Es gibt ein nettes Museum über die lokale Fischerei, die bis in die 60er Jahre viele Menschen beschäftigt hat.Wenn man sich vorstellt, dass hier Fische rumschwimnen, die bis zu 5m lang sind und 300 kg wiegen. ...



Hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt.

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Mittwoch, 17.08.2016 Ryahovo - km 464

Liege bei 30 °C in meinem Zelt im Schatten und warte auf die Ausgabe der Suppe.

Zum Mittagessen gab es aber schon gegrilltes Hühnchen mit Pommes und leckeren Tomatensalat.

Die Brücke der Freundschaft mit 2.224 m Länge haben wir passiert und sind jetzt in einem kleinen Ort.

Hier ein Blick auf unseren Platz.


Die Donau ist teilweise bis zu 2 km breit und es gibt viele Inseln die teilweise recht lang sind. Die Strömung beträgt trotz des geringen Gefallen immer noch so um die 3 km/h.



Heute habe ich ein Frachtchiff aus Luxemburg passiert. Ansonsten fahren hier fast nur noch Schubverbände und Flusskreuzfahrtschiffe. Die Schubverbände bestehen meistens aus 9 Schuten und sind mit den Schubschiff zusammen 250m lang

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Dienstag, 16.08.2016 Ruse - Ruhetag

Heute habe ich ausgeschlafen und im Hotel sehr gut gefrühstückt. Bin jetzt frisch rasiert, geduscht und war sogar beim Frisör.Die Anziehsachen wurden in der Wäscherei gewaschen.

Die Stadt habe ich mir bei 35 °C und strahlend blauem Himmel natürlich auch angesehen. Ruse ist ein nettes Städtchen mit vielen alten Gebäuden und Parks.. Hier gibt es auch mal wieder eine Brücke. Die letzt Brücke die wir passiert haben war vor 300 km in Vidin.

Hier noch ein paar Bilder aus Ruse.

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Montag, 15.08.2016 Ruse - km 495

Jetzt sind es weniger als 500 km bis zum Schwarzen Meer. 

Heute war wieder ein schöner Tag mit 28 °C und wolkenlosen Himmel. Wir hatten eine anstrengende Etappe mit 55 km mit einer sehr netten Einkehrmöglichkeit nach  33 km.

Wir haben dort mehr als 3 Stunden verbracht und gut gegessen und getrunken. Die bStrömung ist mit 3-5 km/h mmer noch sehr stark. Zwischendurch haben wir noch den Wiedereinstieg ins Kayak geübt.

..  und schon ist Jörgen wieder in Boot  - Karlnund Philipp helfen.

Die Strecke war sehr abwechslungsreich mit vielen Inseln und Sandbänken.

 

Die Inklusionsgruppe musste heute morgen erstmal aus dem Schlamm befreit werden 

Zum Schluss nochmal unsere Spezialdusche, die von den bulgarischen TIDlern gebaut wurde. - Sehr schönes warnes Wasser.

Hier in Ruse haben wir einen Ruhetag und ich bin im Hotel, da ich mal aus dem Dreck raus musste.

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Sonntag, 14.08.2016 Svishtov - km 550

Hier sind wir wieder auf geschichtsträchtigem Boden.Neben uns befinden sich die Überreste eines römischen Lagers. Hier sind wir am südlichsten Punkt der Donau und man hat einen schönen Blick.



An dieser Stelle landete 1877 auch die russische Armee und befreite dann Bulgarien von den Osmanen. Dafür wurde dieses schöne Denkmal geschaffen.



1916 haben Bulgaren und Deutsche von hier aus Rumänien angegriffen.

Unsere Fahrt ab Belene, auf der Insel befand sich eins der berüchtigten Gefängnisse der kommunistischen Ära, ging erstmal 3 km gegen die Strömung. Der Flussarm, der rechts an der Insel vorbeiführt, war leider durch eine Pontonbrücke blockiert. Viele haben sich von einem Motorboot hochschleppen lassen. Ich bin natürlich gerudert und habe 1h für 3,5 km gebraucht.

Die Inklusionsgruppe mit ihrem gelben Kutter, wurde bis 300m vor die Mündung in den Hauptarm geschleppt. 



Dann hatte das schleppende Boot keinen Sprit mehr. Sie mussten dann noch  1h pullen um die 300m zu schaffen.

Die Fahrt ging dann bei 28°C  und leichtem Wind fast 15 km an der Insel Belene vorbei. Die Insel ist auch ein Nsturreservat.



Die restlichen Kilometer unserer 27 km Etappe gingen dann an den Ausläufern von Svishtov vorbei. Morgen geht es dann 55 km nach Ruse.

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Samstag, 13.08.2016 Belene - km 574

War gerade mit Jörgen bei den örtlichen Jägern, die gerade die Eröffnung der Jagdsaison feiern. 



Die Stimmung war ausgelassen. Morgen geht man besser nicht in den Wald 

Die heutige Etappe mit 42 km war bei 28°C und leichter Bewölkung relativ einfach.Die Strecke war sehr schön und abwechslungsreich.

 



Belene ist eine nette Kleinstadt mit 9.000 Einwohnern.

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Freitag, 12.08.2016 km 615,5 - gegenüber Insel Calnovat

Heute zelten Karin, Siggi, Jörgen und ich zur Abwechslung mal einfach so am Ufer, da wir schon vorgefahren sind.


Hier kochen wir uns gerade Nudeln. Das andere Bild zeigt die Breite der Donau und die Insel. Auf die Insel dürfen wir nicht, da die auf der rumänischen Seite liegt.

Die Etappenaufteilung ist geändert worden und morgen gibt es eine 66 km Etappe bis Belene. Da uns dies zuviel ist, sind wir schon mal 25 km vorgefahren. Morgen haben wir dann nur noch 41 km bis Belene.Am Sonntag erreichen wir dann Svishtov und sind wieder im normalen Plan.

Einige der TIDler sind in Ostrov dem ursprünglichen Etappenziel geblieben. Ein Großteil ist aber weitergefahren und verteilt sich in verschiedenen Lagern am Ufer. 

Der erste Teil der heutigen Etappe bis Ostrov war am Vormittag bei starkem Rückenwind von 4 Bft relativ leicht. Einige Kayakfahrer hatten wegen der starken Wellen jedoch Probleme.

Nach unserer 3-stündigen Mittagspause hatten wir erstmal Windstille und dann Gegenwind. Der Himmel war an Vormittag stark bewölkt bei 22 °C. Am Nachmittag ist es dann aufgeklart. Es ist aber trotzdem kühl und wir haben alle eine Jacke an.

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Donnerstag, 11.08.2016 Ostrov - km 661

Mit starkem Westwind  (4 Bft) waren die 42 km gen Osten nach Ostrov kein Problem. Wir fahren jetzt fast nur noch Ostwärts.Beim Surfen in den Wellen habe ich über 15 km/h erreicht.

 

Hier läuft gerade das Dorffest mit verschiedenen folkloristischen Darbietungen. Komischerweise werden diese fast nur von kleinen Mädchen und Frauen gemacht. Das ganze ist sehr nett.



Vorher war ich noch im Dorf, dass ungefähr 2 km weit weg auf einer Anhöhe liegt, einkaufen.



Jedes dritte Haus ist zerfallen und die anderen Häuser sehen auch nicht viel besser aus.

Hier ein paar Eindrücke.



Heute gab es übrigens zur Abwechslung mal Bohnensuppe.

Hier noch der schöne Blick aus.meinem Zelt und ein Bild, das die Große der Donau zeigt.

Jetzt geht's ins Zelt da es gleich ein schönes Gewitter geben wird.

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Mittwoch, 10.08.2016 Kozloduy - km 704

Hier sind wir mitten in der Pampa. Kozloduy ist wegen des bulgarischen Befreiungskampfs gegen die Osmanen bekannt. Hier liegt auch das Museumsschiff Radetzky. Mehr Infos unter http://bnr.bg/de/post/100564337/mit-dem-dampfer-radetzky-zum-freien-bulgarien

Ich sitze gerade am Strand vor meinem Zelt und genieße den Sonnenuntergang, der nur durch Mücken gestört wird.



Heute war es wieder sehr heiß mit Temperaturen um 35 °C. Den Tag habe ich mit Rudern, Baden und Schlafen verbracht und bin jetzt trotzdem total kaputt.

Heute gab es mal wieder Bohnensuppe. Wer keine Suppe mag ist hier schlecht aufgehoben Es gibt aber auch fast immer ein Restaurant in der Nähe.

Auf rumänischer Seite gibt es meist Pappeln und Auwald. Auf der bulgarischen Seite gibt es Hügel mit Wiesen und Feldern und steile Hänge. Im Fluss gibt es immer wieder Inseln mit schönen Stränden.



 

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Dienstag, 09.08.2016 Lom - km 743

Das war nicht mein Tag Als ich um 8h aus meinem Zelt kroch waren bis auf ein paar Bulgaren und Serben schon alle weg. Ich war dann um 10h auf dem Wasser und habe dann 7h für die 48 km gebraucht.

Zuerst habe ich mich ein Stündchen mit den Flößern treiben lassen.Es gab Raki, Bier, Wurst und Speck.



Das Floß haben sie gestern aus Abwasserrohren und Paletten zusammen gezimmert. Schwimmt und hat sogar eine Stereoanlage. Die Leute südöstlich von Österreich sehen die TID sowieso mehr als Urlaub mit Party. Die meisten deutschen nehmen das ganze eher etwas sportlicher. Das führt dann schon mal zu gelegentlichen Diskussionen über die Nachtruhe bzw. das Aufstehen um 4.30h. 

Heute hat es bis Mittags geregnet, danach gab es wieder Sonne. Es sind um 17h noch 31°C gewesen. Die Donau hat eine Temperatur von 26°C.

Auf der Strecke sah man immer mal wieder Schweine, Ziegen und Kühe. Es gibt jetzt immer öfter Inseln in der Donau die auch wieder bis zu 2km breit wird. Die Strömung beträgt 3-4 km/h.



Am anstrengensten war es heute, das Boot an der Rampe rauszunehmen.

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Montag, 08.08.2016 Vidin - Ruhetag 

Heute hieß es wieder früh aufstehen.Um 8h startete unsere Besichtigungstour. Zuerst ging es ca. 50 km durch riesige Sonnenblumenfelder und kleine Dörfer nach Belogradtschik, wo wir eine alte Festungsanlage  und schöne Felsengärten besichtigt haben.



Anschließend noch nach Magura zur größten Höhle Bulgariens. Hier sind wir 2 km durch sehr schöne Galerien gelaufen.

In den Dörfern gibt es viele verlassene und halb zerfallene Häuser.

Die Stadt Vidin ist ganz nett, es gibt eine Fussgängerzone, viele Parks und eine alte Festungsanlage. Aber auch hier gibt es noch viele alte zerfallene Gebäude wie diese Synagoge.

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Sonntag, 07.08.2016 Vidin - km 791

Die 41 km nach Vidin habe ich zur Abwechslung mal im Kajak von Philipp zurückgelegt. Nach vorne zu schauen ist mal etwas anderes.

Philipp hat sich als Ruderer auch tapfer geschlagen, hatte jedoch ein paar Blasen an den Händen.



Auf der Strecke gab es leider keine Einkehrmöglichkeit, aber dafür einen leicht bedeckten Himmel bei angenehmen 28°C und einem mäßigen Wind der mal von vorne und mal von hinten kam.

Derzeit ist die rumänische Seite die für uns tabu ist, wegen der Strände leider attraktiver.

Hier in Vidin sind wir im Stadtpark neben der Festung. Morgen an unserem Ruhetag machen wir einen Ausflug ins Umland.

Jetzt sitzen wir hier im Restaurant und feiern den Abschied von Nada und Mica die uns morgen verlassen.

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Samstag, 06.08.2016 Novo Selo - km 833

Serbien haben wir nach 2 Wochen und 485 km verlassen. Ein sehr schönes Land mit vielen netten Leuten, dass einen Besuch auf jeden Fall wert ist.

Die Betreuung durch die serbische Fahrtenleitung war auch super.

Jetzt sind wir rechtsseitig in Bulgarien. Links ist immer noch Rumänien, aber das steht derzeit nicht auf dem Programm. Auf dem Bild sieht man das Dreiländereck Serbien, Rumänien und Bulgarien.



Die heutigen 50 km waren bei 35 °C  recht anstrengend. Die 20 km bis zur Schleuse Djerdap 2, waren fast ohne Strömung. Hier wurden wir um 11.30 h gemeinsam auf der serbischen Seite geschleust.


Anschließend gab es so 3-4 km/h Strömung, aber keine Kneipe mehr. Djerdap war jetzt die letzte Donauschleuse.In Bulgarien haben wir unsere Uhren erstmal um 1 Stunde auf osteuropäische Sommerzeit vorgestellt 

Die Landschaft ist jetzt leicht hügelig.Es gibt viele Sandstrände die gut genutzt werden.

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Freitag, 05.08.2016 Brza Palanka - km 884

Wieder sehr schönes Wetter. Das Balkangebirge haben wir jetzt verlassenund. Rechts und links der Donau verschwinden langsam die Berge und Hügel.

Die 51 km waren problemlos, da die Donau hier zuerst nach Osten und dann nach Westen verläuft und sich so Rücken- , Seiten- und Gegenwind die Waage halten.

Hier in Brza Palanka haben wir einen schönen Platz am Kiesstrand, sodass man das Boot nicht noch großartig transportieren muß. Allerdings liegen hier komische stachelige Nüsse rum. Barfuß laufen ist nicht angesagt..

Blick auf den Strand und richtig harte Typen und Frauen.

 

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Donnerstag, 04.08.2016 Kladovo - Ruhetag 

In Kladovo sind wir in der alten Festung untergebracht.

Gestern Abend gab es nach dem Essen noch einen Film über den Bau des Djerdap Staudamms, der von Jugoslawien und Rumänien initiiert wurde.



Heute habe ich seit langem mal wieder richtig ausgeschlafen.Zum Frühstücken bin ich dann gar nicht mehr gekommen, da  mich Ljuba und Dragan zum Frühschoppen eingeladen haben. Mica kam dann später noch hinzu.



Anschließend noch ins Museum, in dem es einiges zu den Römern zu sehen gab.

Mit der näheren europäischen Vergangenheit wird hier immer wieder konfrontiert. Man fragt sich wofür diese jungen Menschen gestorben sind.

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Mittwoch, 03.08.2016 Kladovo - km 934

Nach einem schönen Frühstück auf unserem Campingplatz

(das Bild zeigt - richtig - die Toilette), ging es heute nach Kladovo. Zuerst mussten wir noch die Schleuse Djerdap passieren. Dort sollten wir um 11h auf der serbischen Seite geschleust werden.

Kurz vor der Schleusung hieß es dann, dass wir auf die rumänischen Seite müssen. Das sind zwar nur ca. 1000 m quer rüber, bei Windstärke 5 und Wellen ist das jedoch nicht ganz so einfach.3 Boote sind dabei gekentert.

 
Ein vollgeschlagenes Kanu habe ich dann in 15 Minuten 200m bis zum Schleusendamm abgeschleppt (puh). Dort kam dann das Schleusenpersonal mit einem Rettungsring zur Hilfe.

Nach 1,0 h war dann auch das Kanu in der Schleuse und die Polizei weg, sodass es dann um 12.00h mit der Schleusung losging. Djerdap 1 ist eine Doppelschleuse bei der es 16m und dann nochmal ca. 14m runterging. 


Vor dem Bau des Djerdap Stausees war die Donau wegen der Stromschnellen für die Schifffahrt sehr gefährlich.



Die Schiffe wurden mit Lokomotiven die Schnellen hochgezogen.

Heute Abend kriege ich Retterbier.

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Dienstag, 02.08.2016 Tekija - km 957

Die vorletzte Etappe durch das Eiserne Tor und wahrscheinlich die landschaftlich schönste Etappe.

Wegen des starken Windes heute morgen, haben  viele Kayakfahrer ihre Kayaks verladen und so die Etappe verpasst.



Es ging wieder durch schmale Stellen mit hohen Felswänden rechts und links. Auf der rumänischen Seite bin ich mit dem Boot in eine Höhle gefahren.


Jetzt liege ich hier am Strand im Zelt und genieße das Rauschen der Wellen und den Blick auf die Donau.

Morgen geht es dann durch due Schleuse Djerdap nach Kladovo.

Das Wetter war heute bei 20°C bis 25°C durchwachsen. Allerdings gab es fast keine Sonne.

PS Herrmann vom Ruderclub Germania Düsseldorf war so nett einen kleinen Artikel über die TID einzustellen.

Link zum RCGD

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Montag, 01.08.2016 Donji Milanovac -km 990

Heute morgen wurde ich von Mica erstmal mit einem Schnaps begrüßt. Das soll sehr gut für die Gesundheit sein.Einen halben Liter von seinem selbstgebrannten Apfel/Pflaumenmedizin hat er mir direkt abgefüllt.



Nach dem Frühstück mit Nada und Mica ging es dann durch eine sehr schöne Landschaft bei Gegenwind nach Lepenski Vir. 

Dort wurde sich in einer Fischerhütte erstmal gestärkt.



Nicht nur das Essen fand großen Anklang.

Anschließend noch ins Museum. Lepenski Vir ist eine urgeschichtliche Ausgrabungsstätte die im Stausee von Djerdap versunken ist und etwas weiter oberhalb wieder aufgebaut wurde. Bei den Ausgrabungen wurden sieben Phasen der Siedlung entdeckt. 136 Hütten, Kunstgegenstänunde und Werkzeuge die teilweise 9000 Jahre alt sind hat man dirt gefunden.

Die letzten 14 km bin ich dann zusammen mit Günther bei starkem Rückenwind gesegelt.

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