TID 2016

Option Istanbul

Berichte von 09/2016

Freitag, 30.09.2016 Tzarevo - 30. Tag

56 km in etwas mehr als 10 h. Anschließend Pass- und Zollkontrolle und dann noch das Boot aus dem Wasser nehmen. Der heutige Tag war mehr Pflicht als Kür, aber ich wollte nur schnell aus der Türkei raus. Unterwegs habe ich noch ein paar Delphine gesehen.
 


Das Rudern ist jetzt offiziell beendet. Morgen werde ich mich darum kümmern, wie das Boot wieder zurück nach Hamburg kommt.

Jetzt bin ich erstmal im Restaurant und werde was leckeres essen.

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Donnerstag, 29.09.2016 Sandal Bucht - 29. Tag 

Nach 43 km in 6,5 h bei sehr schönen Wetter mit seitlichen Rückenwind bin ich wieder da, wo ich am 23. Tag war.

Die Fischer haben heute Morgen reichlich Palamut gefangen. Nach einigen Gesprächen habe ich rausgefunden, dass alles Hobbyfischer sind. Der Aufwand ist aber schon beträchtlich. Die Fische werden für ca 1,50 EUR verkauft und mit dem Erlös wird das Hobby finanziert.


Abschied von Haci, Talih und Yilmaz.


Heute ist alles was ein Boot hat auf dem Meer, da anscheinend große Fischschwärme vorbeiziehen.Wer kein Boot hat steht mit der Angel an Strand.

Einen dieser Fische habe ich mir gerade gegrillt. Ein hiesiger Strandbewohner hat mir aus dem Strandgut noch einen Grill rausgefischt und mir noch ein paar Tips gegeben. Den Fisch in 2 Hälften schneiden und diese in frische Feigenblätter einwickeln. Hat sehr gut geschmeckt. Jetzt sitze ich noch was am Feuer und lausche den Wellen.



Morgen will ich mal früher aufstehen und versuchen die 55 km bis Tzarevo zu schaffen.

Die bulgarische Grenze habe ich in ca. 25 km erreicht.

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Mittwoch, 28.09.2016 Karacaköy (Evcik Plaji)- 28. Tag Zwangspause 

Das Wetter hat sich heute beruhigt und die Wellen sind kleiner geworden. Mehmet hat mit der Botschaft in Ankara telefoniert und die meinten auch, dass man eine Abschiebung in jedem Falle vermeiden sollte. Also geht nur der Wasserweg zurück nach Bulgarien. 

Ich könnte dann auf dem Landweg mit dem Boot einreisen und dann meine Reise fortsetzen. Das ist mir aber zu kompliziert, da der einzige Grenzübergang fast 50 km vom Meer entfernt ist.

Den Tag habe ich mit den Fischern und anderen Strandbewohnern verbracht. Die Zeit vergeht leider viel zu schnell.



Gerade war noch jemand da der Tulum gespielt hat, während wir die Netze vorbereitet haben. Ein interessantes Instrument, welches von der nordöstlichen Seite des Schwarzen Meers stammt. Sobald es Musika gibt wird getanzt.



Morgen geht es dann leider in die falsche Richtung.

Der Strand an dem ich mich befinde gehört zu Istanbul. Er wurde heute von der Istanbuler Stadtreinigung gesäubert. Die haben aber nur PET- und Glasflaschen eingesammelt. Der restliche Müll, von dem es mehr als genug gibt, wurde liegengelassen. 



Bilder kommen später mal!

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Dienstag, 27.09.2016 Aus der Traum

Sobald es das Wetter zulässt geht es die 85 km auf dem Wasser wieder zurück nach Bulgarien. 

Eine legale Einreise mit meinem Boot in die Türkei auf dem Wasserwege ist nicht möglich!

Mehmet war heute mit einem Herren vom türkischen Ruderverband den ganzen Tag bei der Einreisebehörde. Sobald ich bei einer Einreisebehörde auftauchen würde, würde man mich sofort festnehmen und abschieben. Gegebenenfalls kommen noch 10 Tage Haft hinzu. 

Die Genehmigung für die Durchfahrt mit einem muskelkraft betriebenen Boot durch den Bosporus dauert Monate, hier kann selbst der türkische Ruderverband nicht helfen.

Da mir zwei illegale Sachen ein bißchen zuviel sind, habe ich mich entschieden und werde umkehren. 

Meine Reise werde ich dann in Bulgarien beenden.

Es ist Schade, aber wir haben es wenigstens versucht.

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Dienstag, 27.09.2016 Karacaköy (Evcik Plaji)- 27. Tag Zwangspause 

Sitze immer noch an diesem schönen Strand fest. Das Wetter scheint nicht besser zu werden und die Wellen werden eher höher. Heute wurden nochmal alle Boote 3 m weiter den Strand hoch gezogen.



Heute morgen hat mich Haci besucht und mit einen großen Topf leckerer Nudelsuppe zum Frühstück gebracht.Für mein Abendessen hat er mir gleich noch eine Bohnensuppe mitgebracht. Das ist wirklich super nett und ich weiß gar nicht wie ich diese Gastfreundschaft erwidern kann.

Anschließend haben wir etwas geplauscht. Hier machen sich meine rudimentären Türkischkenntnisse die ich mir mühsam mit Sibel erarbeitet habe endlich bezahlt.

Anschließend sind wir ins Dorf gefahren und erstmsl in die Teestube gegangen. Ich glaube mittlerweile kennt mich das ganze Dorf. Nach einem kurzen Einkauf und einer weiteren Teestube (dem Vereinsheim des lokalen Fußballvereins) ging es wieder zurück.

Hier bin ich noch etwas spazieren gegangen und habe mir byzantinische Ruinen angeschaut, unter anderem diese ca. 50 km lange Mauer die bis zum Marama Meer geht.



Mehmet ist in Istanbul und hat freundlichenrweise die administrativen Sachen erledigt. - Ich hoffe, dass ich ihn noch treffe da er Freitag wieder zurück nach Ankara fliegt.

Vielleicht geht es morgen ja weiter...

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Montag, 26.09.2016 Karacaköy (Evcik Plaji)- 26. Tag Zwangspause 

Das Wetter war heute nicht gut. Eine zu hohe Welle und Gewitter am Horizont, die näher kamen. Es gab auch wieder eine Windhose die sich glücklicherweise 500 m vor dem Platz aufgelöst hat. 



Um 7.30h haben mich Haci und Yilmaz geweckt. Um 8.00h hat mir Talih eine leckere Linsensuppe zum Frühstück gebracht.

Yilmaz und Haci sind dann trotz der hohen Wellen noch rausgefahren um ihre Netze einzuholen.Es war auch für sie nicht so einfach durch die Brandung zu kommen.

Ich habe es gar nicht erst versucht. Das Anlanden ist ebenfalls ein Problem.Sie fahren mit Vollgas auf den Strand und machen direkt ein Stahlseil am Bug fest. Ein anderer Fischer steht an der Winde und das Boot wird dann ganz schnell auf den Strand gezogen.

Gefangen haben sie leider nichts, sonst hätte es gegrillten Palamut (eine Thunfischart) gegeben.

Die Welle ist jetzt am späten Nachmittag wieder höher geworden und es regnet auch schon wieder.Sieht so aus als hätte ich morgen noch einen Ruhetag. 

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Sonntag, 25.09.2016 Karacaköy - 25.  Tag

Musste wegen des Wetters hier abbrechen. Das war auch richtig so, da kurz danach eine Windhose zu sehen war.
Ok


Bin bei sehr netten Fischern gelandet, in deren Strandhütte ich heute Nacht schlafen kann.



Wir waren heute in 7 km entfernt en Dorf zusammen essen und jetzt sitze ich mit dem Schlachter in einer Teestube und trinke Tee. 

Heute Nachmittag habe ich mit einem der Fischer 500m Netz geordnet.


Mal sehen wann es weiter geht.

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Sonntag, 25.09.2016 Cilingoz Göleti - 24. Tag

Liege wieder in einer schönen Bucht im Nationalpark. Laut dem Ranger kommen die hier lebenden Wölfe aber nur im Winter um Kühe zu reißen.

 Das Anlanden war wieder nass, da die meisten Strände hier sehr steil sind und damit auch in Ufernähe noch relativ tief. Es macht es auch nicht gerade einfach das Boot mal schnell auf den Strand zu ziehen. Es verwandelt sich dann relativ schnell in eine Badewanne. Dafür sind dann die 2 Lenzkklappen wiederum ganz hilfreich.



Für die heutigen 32 km habe ich dank des Rückenwinds nur ca. 5,5  h gebraucht. Jetzt sind es nur noch 80 km bis zur Einfahrt in den Bosporus.

Im Hafen von Kiyiköy habe ich ein Ehepaar aus Wesel getroffen, die mit ihrer Motoryacht auch nach Istanbul und dann weiter in die Ägäis wollen. Die Frau fand das geschaukel in den Wellen etwas ätzend.- Da konnte ich nur zustimmen.

Morgen will ich ca. 42 km bis nach Karabrun fahren.

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Samstag, 24.09.2016 Kiyiköy - 24. Tag

Den Lichtschein von Istanbul kann man schon am Horizont sehen, obwohl die Stadt noch mehr als 100 km entfernt ist.

Ich komme gut voran. Nach einem schönen türkischen Frühstück bei 2 Anglern in Ihrer Hütte, habe ich mich auf den Weg nach Kiyiköy gemacht. 



Ein sehr nettes Dorf (Stadt ?), das schon als Salmidisos seit der Antike bekannt ist.



Es gibt einen erstaunlich großen Fischereihafen.

Die Küste ist immer noch ganz toll anzuschauen.Ich fahre gleich weiter und versuche nach Kasatura Koyu zu kommen.Das Wetter ist gut (23°C), obwohl es sich nachts schon merklich abkühlt.



Wind und Welle sind mit mir, d.h. 3 Bft aus NO mit einer Welle < 1 m.

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Samstag, 24.09.2016 Sandal Bucht - 23. Tag 

Bin mit Einbruch der Dunkelheit in der schönen geschützten Bucht problemlos angelandet.Hier stehen einige Wochenendhütten oder Vorschläge.



Damit waren das heute 33 km bei schönem Wetter aber zuviel Wind und Wellen.

Mehmet hat  alles mögliche in Bewegung gesetzt um mir die Durchfahrt durch den Bosporus zu ermöglichen. Dafür brauch man anscheinend, haben wir auch erst jetzt erfahren, eine ministerielle Genehmigung. Mit Hilfe des Ruderklubs der Universität Istanbul (Istanbul Bilgi Üniversitesi  Kürek Kulübü)  verversucht er diese bis Dienstag zu bekommen. Dazu muss er mehrere Anträge schreiben. Die Durchfahrt soll dann für Mittwoch genehmigt werden. Ohne diese Unterstützung am Land, wäre das ganze wohl zum Scheitern verurteilt.

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Freitag, 23.09.2016 Igneada - 23. Tag

Das Blog kommt heute etwas früher, da ich hier im Restaurant noch freies WLAN habe. Bei den Wucherpreisen der deutschen Telekom kann ich es mir derzeit nicht leisten 10 Mb als Blog hochzuladen. In Bulgarien ca. 25 km entfernt kostet 1 Mb 0,05 EUR. Hier kostet 1Mb ca. 12 EUR  (50 kb Kosten 0,59 EUR). Würde für einen Blogeintrag schlappe 100 EUR machen. Eine türkische SIM Karte konnte ich hier im Ort leider nicht bekommen. Von daher werden die Beiträge in Zukunft etwas unregelmäßiger erscheinen.

Die Fahrt von Begendik nach Igneada ging bei Rückenwind der Stärke 4-5 Bft. ziemlich schnell. Ich habe nicht mal mein Segel gesetzt, da mir die 14 km/h in den 1,5m hohen Wellen etwas zu unheimlich wurden.

Jetzt geht es weiter nach Sandal Bay, ca. 15 km entfernt, wo ich übernachten werde.

Hier noch ein paar Eindrücke von der sehr schönen Küste und aus Igneada.

 

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Donnerstag, 22.09.2016 Begendik (TR) - 22. Tag 

Nach 42 km entlang einer sehr schönen Küste, bin ich jetzt in der Türkei angekommen und liege im neuen Hafen von Begendik.

Zur Begrüßung habe ich von den Fischern direkt ein Bier bekommen.

Heute am bulgarischen Unabhängigkeitstag war das Ausklarieren in Rezovoin in 20 Min. erledigt. 



Das Wetter war mit 15 ° C Lufttemperatu relativ kalt, sodass ich nicht in der Badehose rudern konnte. Da das Wasser aber noch 23 °C hat ist es von unten schön warm. Jetzt gerade tobt sich wieder mal ein Seegewitter über mir und dem Zelt aus.



Mein Freund Mehmet telefoniert unaufhörlich mit den Behörden wegen der Einreise in die Türkei mit dem Boot. Ist gar nicht so einfach, da Ruderboote und Kayaks wohl nicht vorgesehen sind. - Mal sehen.

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Mittwoch, 21.09.2016 Kiten - weiterer Ruhetag 

Da das Meer heute immer noch sehr unruhig war, habe ich einen weiteren Ruhetag eingelegt.



Mir geht es auch wieder besser, sodass es morgen eigentlich weitergehen kann.

Zuerst  muss ich nach Tzarevo um aus Bulgarien auszuklarieren. Anschließend geht es dann an der Strandja Küste entlang weiter Richtung türkische Grenze. Da dieser Teil in der kommunistischen Ära Sperrgebiet war und 1999 als Naturschutzgebiet deklariert wurde, ist diese Küste relativ unberührt.

Ich habe auch einen schönen Wohnwagen gefunden den man mit einem VW Polo ziehen kann. ;-)

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Dienstag, 20.09.2016 Kiten - Zwangsruhetag

​TO ALL SHIPS IN BLACK SEA 

NEAR GALE WARNING 44 

SYNOPTIC SITUATION AT 1500 UTC: A LOW WITH CENTER 1002 HPA OVER BULGARIA-MOVING TO NORTHEAST IN THE MORNING SLOWLY DEEPENING  

AREAS 1 TO 3: WIND FOR AREA 1 NORTHEAST 6-7  ...

Ans Rudern war wegen des angesagten Starkwindwarnung nicht zu denken. Mit der Magenverstimmung wäre es sowieso nicht gegangen.

Hier in der geschützten Bucht ist es noch relativ ruhig.



Geht man aber auf die andere Seite dee Bucht sieht es schon anders aus.



Da das Meer noch sehr unruhig ist, werde ich morgen wahrscheinlich auch noch dieses nette kleine Hotel mit Vollpension genießen dürfen. Den Preis für das wirklich sehr schöne Zimmer und die Vollpension mag man gar nicht nennen. Es sind umgerechnet ca. 18 Eur/Pers./Tag. Dies ist aber ein spezielles Angebot zum Saisonende, da das Hotel zum 25. schliesst. Normalerweise ist das sonst der Zimmerpreis.

Heute morgen um 1.00h hat Ivo sein Kayak wieder abgeholt und Monika direkt zum Flughafen gebracht. Jetzt geht es ohne Begleitung weiter.

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Montag, 19.09.2016 Kiten - Ruhetag 

Den heutigen Ruhetag konnte ich wegen einer Magenverstimmung leider nicht so richtig genießen. Ich hoffe, dass die morgen vorbei ist und ich weiter kann.

Hier im Ort herrscht Endzeitstimmung. Fast alle Bars, Restaurants und Läden werden oder sind schon verrammelt. Es gibt nur noch wenige Urlauber, was das ganze sehr angenehm macht.

Wir sind hier in einem netten kleinen Hotel mit Vollpension, die ich leider nicht so richtig genießen kann und haben den Strand direkt vor der Tür und Blick von Balkon auf die Boote .

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Sonntag, 18.09.2016 Kiten - 18. Tag

Beglik Tash war der heutige Höhepunkt. Wir haben das bulgarische Stonehenge heute nach ca. 40 min. Fußmarsch von der Ropotamo Mündung aus erreicht.



Der Platz ist schon sehr mysthisch und beeindruckend. Zurück ging es dann wieder durch einen wunderschönen Eichenwald. Nach der Umrundung von Kap Masken und des Ropotamo Naturschutzgebiets mit vielen schönen Buchten sind wir nach 20 km in Kiten angekommen.

Das Wetter war morgens sehr schön. Gegen Nachmittag hat es sich zugezogen und einen kurzen aber heftigen Regenschauer gegeben.



Morgen kommt Ivo und holt sein Kajak wieder ab. Monika wird morgen auch die Rückreise antreten. Ich habe morgen wieder mal einen Ruhetag.

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Samstag, 17.09.2016 Ropotamo Mündung - 17. Tag

Wir zelten hier direkt an der Mündung des Ropotamo in der Nähe der thrakischen Kultstätte Begliktaš (14. Jh  v. Chr.). 



Das ganze ist seit 1940 ein Naturschutzgebiet und daher  von den hässlichen Hotelbauten verschont geblieben. In der Nähe war auch die ehemalige Regierungsresidenz Perla.

Vorher haben wir uns noch in der Altstadt von Sozopol die für das Schwarze Meer typischen Holzhäuser angesehen.



Die 20 km Fahrt war bei 25°C, leichten Wind mit max. 3 Bft ganz angenehm.

Ein Großteil der schönen Steilküste ist leider völlig verbaut.

 

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Freitag, 16.09.2016 Chernomorec - 16. Tag

Nach einem guten Frühstück in der Strandbar sind wir bei spieglatten Wasser in den nagelneuen Hafen von Pomorie gefahren um dort nach 10 km eine kleine Pause zu machen.

Die Strandbar

Die 11 km breite Bucht von Burgas haben wir bei 3-4 Bft. Gegenwind und 0,5 m Welle in 3,5h  von Pomorie aus nach Chernomorec überquert.

Nach Istanbul sind es jetzt noch ca. 240 km.

Chernomorec ist ein verschlafener Ort, der auch einen ganz neuen Hafen hat.

In der Westdeutschen Zeitung ist ein Presseartikel von Bernd Schwickerath über die Tour erschienen

Mit dem Ruderboot von Linz nach Istanbul

 

 

 

 

 

 

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Donnerstag, 15.09.2016 Ravda - 15. Tag

Nach einem schönen Frühstück ging es bei 2 Bft. Rückenwind um Kap Emine herum.



Von dort ging es dann direkt nach Nesebar. Es war interessant zu beobachten, wie schnell sich Wind und Welle hier ändern. Bei der Ankunft in Nesebar hatten wir 4-5 Bft. und 0,6 m Welle.und Gewitter. Unterwegs haben wir sogar 2 Delphine gesehen.



Nesebar ist Weltkulturerbe und hat sehr viele alte Kirchen und ist sehenswert. Hier habe ich das erste Mal seit mehreren Wochen mal wieder Regen erlebt.


Jetzt nach insgesamt 28 km sind wir an einem Privatstrand in Ravda, wo wir in einer Strandbarhaben lecker gegessen haben. Morgen geht es Richtung Burgas.

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Mittwoch, 14.09.2016 Panorama - 14. Tag

Bei guten Bedingungen (25°C, leichte Welle und Winde aus verschiedenen Richtungen) sind wir heute zuerst die 20 km zum Hafen von Biala gefahren und haben dort eine Pause gemacht.



Anschließend noch 12 km bis zur Ferienanlage "Panorama", 6 km nördlich vor Kap Emine.

Unterwegs kommt man  an den bewaldeten Ausläufern des Balkangebirges vorbei, dass hier mit sehr schönen schroffen Klippen ins Meer abfällt.



Hier in Panorama zelten wir am Strand.



Morgen geht es dann nach Nessebar.

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Dienstag, 13.09.2016 Kamchâ - Ruhetag 

Da heute die Brandung immer noch sehr stark war, haben wir uns zu einem Ruhetag entschlossen.



Diesen haben wir mit Baden, Schlafen sowie  Ausbesserungs-und Reparaturarbeiten verbracht

Morgen soll die Welle wesentlich kleiner sein, so dass wir hoffentlich bald von diesem sehr schönen einsamen Strand wegkommen.

Morgen soll es über Biala und Kap Emine nach Sveti Vas gehen.

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Montag, 12.09.2016 Kamchâ - 12. Tag

Sitzen nach unserer Kenterung am Strand 2 km hinter Kamchâ.



Beim Anlanden wurde mein Boot von einer Welle am Heck angehoben und hat sich einmal über die Längsachse überschlagen und war dann kieloben.Bis auf ein gebrochenes Blatt am Ersatzskull und einem gebrochenen Flaggenstock ist aber nichts passiert. Das Boot habe ich dann wieder aufrichten können.

Monika ist beim Anlanden ebenfalls mit dem Kayak gekentert.

Jetzt sitzen wir hier an einem langen einsamen Sandstrand und erholen uns von den Strapazen.

Gerudert sind wir nur 25 km bei 4 Bft Seitenwind und 1 m Wellen.



Ivo haben wir heute morgen in Varna verabschiedet. Wir werden ihn Ende der Woche aber nochmal in Burgas treffen.

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Sonntag, 11.09.2016 Varna - 2. Ruhetag

Gestern hat mir Ivo ein bisschen seine Tiefbaufirma und das Umland von Varna gezeigt. Dabei haben wir uns auch sein Ferienhausprojekt, das 15 km von Varna entfernt liegt, angeschaut.Hier gibt es für Investoren noch nette Appartements und Ferienhäuser zu kaufen.



Am späten Nachmittag haben wir Monika vom Flughafen in Burgas abgeholt. Anschließend ein nettes Abendessen im Pub mit den bulgarischen Liverpool Fans.

Heute stand Varna mit einem sehr schönen Marinemuseum auf dem Programm. Jetzt sitzen wir gerade in Cubos, einer netten Strandbar und genießen das Leben.



Morgen geht es dann weiter Richtung Burgas.Dabei wird mich Monika im Seekajak begleiten.

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Samstag, 10.09.2016 Varna - Ruhetag 

Morgen mehr ...

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Freitag, 09.09.2016 Varna- 9. Tag

Nachdem Ivo und ich uns am verabredeten Strand getroffen haben, sind wir erstmal in die 100 m entfernte Strandbar eingekehrt. Um 1.30h haben wir es dann immerhin noch geschafft unsere Zelte aufzubauen. Nach einem gemeinsamen Ooooh-kay Schrei war dann Nachtruhe.

Um 11h sind wir heute bei fast spiegelglattem Meer, mit ein wenig Dünung, los in Richtung Varna.



Unterwegs sah man sehr viele große Schirmquallen, die langsam vor sich hingleiten.



An Land gab es Steilküste, Hotelstrände, Hotels und Goldstrand..



Hier sieht man Ivo und mich vor Goldstrand.



Nach einer ausgiebigen Rast in einer der vielen Strandbars haben wir nach 27 km um 19.30h den Yachthafen von Varna erreicht, wo das Boot gut bewacht liegt.



In Varna werde ich jetzt erstmal 2-3 Tage im Hotel bleiben.  Endlich mal keinen Sand in ... -  einfach überall der Sand.

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Donnerstag, 08.09.2016 Albena - 8. Tag

Liege am Strand und warte auf Ivo der gleich aus Varna kommt und morgen mit mir paddelt.



Das Anlanden war bei der heutigen Brandung besonders schwierig. Beim surfen auf der Welle wird man so 16 km/h schnell. Am Strand wird man dann abrupt abgebremst. Dabei habe ich heute einen kleinen Überschlag hingelegt und lag auf einmal am Strand unter dem Boot. Aber das Surfen auf den Wellen macht wahnsinnig Spaß und die Sachen wie GPs, Telefon, usw.packe ich schon draußen vor der Brandungszone ein. Nur noch mit Badehose geht es dann durch die Brandung.

 

Das Einklarieren in Balcik war auch problemlos. Es ist für Nachahmer vielleicht empfehlenswert, dass Boot amtlich registrieren zu lassen (ADAC). Man wird ständig nach der Registrierung und Heimathafen gefragt, die man in Deutschland für ein Ruderboot oder Kayak ja nicht braucht.

Nach der Einklarierung hat mir der nette Beamte noch geholfen abzulegen. Dabei ist ihm sein Handy ins Wasser gefallen. Das habe ich dann aus dem flacgen Hafenbecken getaucht.

Balcik ist ein typischer Touristenort. Hotels, Restaurants und Souvenirläden, aber er macht einen netten Eindruck und man kann schön Kaffee trinken.



Der Wind bläst immer noch mit 4Bft, jetzt wieder aus Ost. Ich habe nur 20 km genacht, aber dank Wind und Wellen fast einen 7 km/h Schnitt geschafft. Es sind tagsüber aber immer noch angenehme 27°C.

Heute Morgen am Campingplatz ( frisch rasiert).

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Mittwoch, 07.09.2016 Kap Kaliakra - 7. Tag

Das erste Kap, welches ich umrundet habe. Sagenumwoben, hier sollen sich 40 Mädchen von den Klippen gestürzt haben, um der Zwangsverheiratung durch die Osmanen zu entgehen.



Heute waren mir Wind und Welle gewogen (NO 3-4 Bft), sodass ich in 9,5 h 57 km geschafft habe.

Anlegen ging unterwegs nur in drei kleinen Häfen, da es die ganze Zeit eine sehr schöne Steilküste gab.



Hier in Ikatalaka (Kavarna) bin ich auf dem Campingplatz. Mit einfach am Strand zelten ist es erstmal vorbei, da die wenigen Strände zu den Hotels "gehören".

Morgen fahre ich nach Balcik, wo ich dann offiziell in Bulgarien einklariere.

Mit ein bißchen Glück bin ich dann Freitag in Varna, wo ich mich mit Ivo und vielleicht auch Philipp treffen will. Dann gibt es erstmal drei oder vier Ruhetage im Hotel.

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Dienstag, 06.09.2016 5 km vor Krapec (Bulgarien) - 6.Tag

Rumänien habe ich jetzt endgültig hinter mir gelassen.Nach einem türkischen  Kaffee mit den Fischern war ich schon um 8h auf dem Wasser.

Hier Maurice und Ion mit einem befreundeten Fischer, kurz vor dem Auslaufen.

Einige km von ihrer Hütte entfernt findet sich diese schöne Residenz mit eigenem Strand  und die Bettenburgen Ein guter Kontrast!

Das Ausklarieren im Sportboothafen von Mangalia war problemlos.



Ein netter Agente mit 5 goldenen Streifen auf der Schulter hat ein Formular ausgefüllt, mit Heimathafen, Tiefgang, Kennzeichen, usw. Am Ende wollte er noch einen Nachweis, dass ich in der Lage bin das Boot zu führen. - alles kein Problem - Anschließend hat er mir Fotos von den riesigen Karpfen gezeigt, die er im Donaudelta gefangen hat.

Der Wind war heute günstig, da er aus SO kam und ich somit Seitenwind hatte und mein Segel nutzen konnte. Nachteil war, dass die Welle auch von der Seite kam und ich ständig an STB überziehen musste Für die 35 km habe ich etwas mehr als 7h gebraucht. Hinter der Grenze gab es erstmal Steilküste mit Wald.


Beim Anlanden in der Brandung bin ich noch mal richtig nass geworden.

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Montag, 05.09.2016 Halte Pescòrus - 5.Tag

Sitze gerade bei einer rumänischen Fischerfamilie auf dem Sofa. Ich bin hier ganz nett aufgenommen worden und muss (darf) auf dem Sofa schlafen.

 


Die Verhältnisse unter denen rumänische Fischer Leben konnte ich mir so nicht vorstellen. 

Kein fließendes Wasser, kein Stron, das Wasser steht in großen Kanistern, neben den Benzinkanistern für die Außenborder, die im hinteren Teil des  Zimmers stehen. Ansonsten ist der Raum spärlich möbiliert. Gespült wird in Einern, neben der Tür gibt es einen Abfluss im Boden. An den Wänden hängt das Ölzeug. Die Toilette, ein Plumsklo  á la TID findet sich draussen,  einmal über die Straße .

Das ganze steht im krassen Gegensatz zu den schicken Restaurants und Strandbars in denen ähnliche Preise wie bei uns verlangt werden. 

Aber die Menschen sind glücklich, weil sie frei sind.

Diese Hütte ist noch gepflegt. Ich habe jetzt schon einige von  diesen Behausungen am Strand gesehen, da ich bisher meistens dort übernachtet habe.

Man kann ein Boot wegen der Diebstahlgefahr leider nicht einfach so am Strand lassen. Bei den Fischern ist man relativ sicher, da sie ja auch ihre Boote dort haben und sowieso den meisten Teil der Nacht rumwerkeln.

Die Fahrt war wieder anstrengend.Wieder ein starker SSO mit 3-4 Bft. und entsprechende Wellen.



25 km in 7h, aber viel mehr ging nicht. Das Wetter ist bei 28 °C aber sehr angenehm. Hier noch mal der Blick auf mein gestrigen Lager 



Morgen wieder der gleiche Wind, der Mittags noch bis 5 Bft. zunehmen soll.- Mal sehen, ob ich es morgen Bus Mangalia schaffe.

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Sonntag, 04.09.2016 Constanta - 4.Tag

9h ohne Pause im Boot und 40 km gerudert. Der Hafen von Constanta ist geschafft!


Die Bedingungen waren mit einem Südwestwind der Starke 3 Bft und einer Wellenhöhe von 0,5 m nicht ganz ideal. Man konnte auch nicht anlegen, da es nach der Überquerung der Bucht von Navodari nur noch die endlos lange Hafenmole gab. An der rückseitigen Hafenmole standen dann die Wellen.



Unterwegs habe ich einige Delphine neben dem Boot gesehen. Ist schon beeindruckend, aber schwer im Bild festzuhalten.



Jetzt liege ich in einer Minibucht bei ein paar Fischern und gönne mir ein nettes Restaurant.

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Samstag, 03.09.2016 Schwarzes Meer - Tag 3 - Navodari 

Liege in einer kleinen Bucht kurz vor dem Hafen von Navodari.

Habe 28 km bei einem  5, 5 km/h Schnitt gemacht. Der Wind hat heute im Laufe des Tages um fast 180 °  von NNO auf S gedreht, zum Ende war es dann Gegenwind. Ansonsten eine relativ hohe Welle von der Seite.



Morgen will ich den Hafen von Constanta in Angriff nehmen. Hier muss man eine fast 12 km lange Steinschüttung umfahren. In der Mitte ist dann die Hafeneinfahrt für die Großschifffahrt.

Heute bin ich erst spät los, da ich meine defekte Ladeelektronik reparieren musste. Die wasserdichte Box war wohl  doch nicht wasserdicht. Genauso wenig wie das wasserdichte Minox Fernglas und das wasserdichte ICOM Funkgerät.Das einzige was wirklich wasserdicht ist, ist die Nikon Kamera und das Garmin GPS .

Problematisch für die Elektronik ist das passieren der Brsndungszone.Oft sitzt man danach mit seiner Elektronik in einer Badewanne. Aus diesem Grund gibt es auch keine Bilder, da der Fotoapparat leer ist und ich mit dem Mobiltelefon Strom sparen muss.

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Freitag, 02.09.2016 Am Strand 2

Ich bin immer noch am gleichen Strand, allerdings 37 km weiter südlich.

Bei Seitenwind von 2- 3 Bft. und einer starken Dünung am Nachmittag habe ich nur einem Schnitt von 5 km/h geschafft.

Heute morgen habe ich beim Frühstück die"Coyoten" gesehen die sich im gebührenden Abstand von meinem Zelt aufhielten.. Keine Ahnung was das ist - vielleicht Marderhunde.
2 Mal am Tag ruft mich die rumänische Küstenwache an und fragt meine jeweilige Position ab. Das hat der rumänische TID Fahrtenleiter Theo organisiert.

Ich liege um 20.30h im Zelt, da es draußen schon total dunkel ist.

Morgen geht es weiter Richtung Mangalia.

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Donnerstag, 01.09.2016 Am Strand 

Heute morgen ist die TID abgereist. Es war eine sehr schöne Zeit mit vielen netten Menschen, die mir fehlen werden.

Da die gestrige Abschlussparty doch relativ lange ging, bin ich erst gegen 12h weggekommen.

Über die Gârla Turceasa bin ich in die Lagune gefahren. Dort habe ich sogar Pelikane gesehen.Sind aber ziemlich scheu. Die restlichen 20km gingen dann über das Meer.

Jetzt liege ich hier ca. 12 km vor Gura Portitei und lausche der Brandung und dem Heulen eines Coyoten ähnlichen Tieres. An dem fast 60 km langen Strand leben fast keine Menschen. Es gibt unvorstellbar viele Muschelschalen und Schneckenhäuser.



Der Wind hat heute nachgelassen und weht in Strandnähe mit 3 Bft. Die Dünung ist dank des gestrigen Sturns noch ziemlich stark.Mit Segel und Rudern habe ich suf den 43 km einen 7 km/h Durchschnitt geschafft.

Morgen geht es weiter Richtung Constanta.

Vielen Dank an alle die mir Kommentare, Mails oder SMS schreiben. Es ist super nett, dass ihr an mich denkt.

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